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Ganzheitliche Tiertherapie

Autorenbild: gesHUNDesLeben Tiertherapie | Tierheilpraktiker | Ernährungsberatung
gesHUNDesLeben Tiertherapie | Tierheilpraktiker | Ernährungsberatung
vor 1 Tag
4 Min. Lesezeit

Warum Tiertherapie, Ernährung und Hundecoaching zusammengehören


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Warum ich Ganzheitliche Tiertherapie, Ernährungsberatung und Hundecoaching miteinander verbinde


Weil ein Hund nicht nur aus seinem Körper besteht. Und Verhalten nicht unabhängig vom Körper entsteht.


Manchmal werde ich gefragt, weshalb ich eigentlich so unterschiedliche Bereiche miteinander verbinde.



Warum konzentriere ich mich nicht einfach auf eines davon?


Die Antwort ist eigentlich ganz einfach:


Weil ich in meiner Arbeit immer wieder erlebe, dass sich körperliches Wohlbefinden, Ernährung, Verhalten und Lebensumstände gegenseitig beeinflussen.


Und weil ich einem Tier nicht gerecht werde, wenn ich nur einen dieser Bereiche betrachte.


Wenn ein Verhaltensproblem vielleicht gar keines ist


Ein Hund ist unruhig. Er kommt schlecht zur Ruhe, ist schnell gereizt, reagiert empfindlich auf seine Umwelt oder zeigt ein Verhalten, das seine Menschen zunehmend belastet.


Also wird trainiert.

Es werden Übungen gemacht, Regeln aufgestellt, Abläufe verändert.


Aber was, wenn hinter dieser Unruhe auch körperliches Unwohlsein steckt?


Was, wenn der Hund Verdauungsbeschwerden hat, seine Ernährung nicht zu seinen Bedürfnissen passt oder sein Organismus aus anderen Gründen belastet ist?


Ein Hund, der sich körperlich nicht wohlfühlt, bringt andere Voraussetzungen für das Zusammenleben und das Lernen mit als ein Hund, dem es gut geht.


Nicht jedes auffällige Verhalten lässt sich allein durch Training verändern.


Deshalb interessiert mich im Hundecoaching nicht nur, wie sich ein Hund verhält.


Mich interessiert auch, wie er lebt, was er frisst, wie er schläft, wie es um seine Verdauung steht und welche Belastungen seinen Alltag prägen.


Denn manchmal braucht ein Hund nicht noch eine weitere Übung.


Sondern zuerst bessere Voraussetzungen, um überhaupt zur Ruhe kommen zu können.


Wenn ein körperliches Symptom vielleicht mehr mit dem Alltag zu tun hat


Umgekehrt begegne ich in meiner tiertherapeutischen Praxis immer wieder Beschwerden, bei denen zunächst die Ernährung im Mittelpunkt steht.


Ein Hund kratzt sich häufig, nagt an seinen Pfoten, schmatzt, leckt oder zeigt andere wiederkehrende Auffälligkeiten.


Schnell entsteht die Vermutung, dass das Futter nicht vertragen wird.


Und natürlich können solche Symptome körperliche Ursachen haben. Unverträglichkeiten, Hautprobleme, Verdauungsbeschwerden und andere gesundheitliche Belastungen gehören ernst genommen.


Aber ich stelle mir zusätzlich eine Frage:


Was, wenn wir gerade nur das sichtbare Verhalten betrachten – und nicht den Zusammenhang, in dem es entsteht?

Ein Hund kann sich beispielsweise auch aus Anspannung vermehrt lecken. Wiederholte Verhaltensweisen können sich verselbstständigen. Und manche Reaktionen erhalten durch die Aufmerksamkeit ihrer Menschen unbeabsichtigt eine zusätzliche Bedeutung.


Das heisst nicht, dass jedes Kratzen psychisch bedingt ist oder dass körperliche Beschwerden einfach antrainiert wären.

Es bedeutet lediglich, dass wir genauer hinschauen sollten, bevor wir eine Erklärung zur einzigen Erklärung machen.


Wann zeigt der Hund das Verhalten?

In welchen Situationen tritt es verstärkt auf?

Was geschieht unmittelbar davor und danach?

Wie reagieren seine Menschen darauf?

Und welche körperlichen Zusammenhänge könnten gleichzeitig eine Rolle spielen?


Manchmal liegt die Antwort tatsächlich in der Ernährung.

Manchmal im Verhalten und im alltäglichen Zusammenleben.

Und manchmal greifen mehrere Faktoren ineinander.


Der Mensch gehört immer mit ins Bild


Ein weiterer Grund, weshalb ich diese Bereiche miteinander verbinde, ist der Mensch.

Denn ein Hund lebt nicht unabhängig von seinem Umfeld.

Er lebt in Beziehungen, in Routinen, in Erwartungen und in einer bestimmten Atmosphäre.

Menschen beeinflussen ihre Hunde – häufig ohne sich dessen bewusst zu sein.


Durch ihre Aufmerksamkeit, ihre Reaktionen, ihre Unsicherheit, ihre Anspannung, aber auch durch ihre Ruhe, Klarheit und Verlässlichkeit.


Dabei geht es nicht darum, dem Menschen die Schuld an einem Problem zu geben.


Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen, auf die wir tatsächlich Einfluss nehmen können. Wenn ein Hund beispielsweise ein bestimmtes Verhalten immer häufiger zeigt, lohnt es sich, nicht nur das Verhalten selbst zu betrachten, sondern auch die Reaktionen seines Umfelds.


Wird es unbewusst verstärkt?

Ist es Teil eines festgefahrenen Ablaufs geworden?

Fehlt dem Hund Orientierung?


Oder versucht er möglicherweise, mit einer Belastung umzugehen, die bisher niemand erkannt hat?


Solche Fragen gehören für mich genauso zu einer ganzheitlichen Betrachtung wie die Zusammensetzung des Futters.



Das ist mir besonders wichtig.


Ganzheitlich zu arbeiten bedeutet für mich nicht, bei jedem Hund gleichzeitig die Ernährung umzustellen, den Darm aufzubauen und das gesamte Zusammenleben auf den Kopf zu stellen.


Ganz im Gegenteil.


Ganzheitlichkeit bedeutet, möglichst viele relevante Zusammenhänge zu erkennen – und dann dort anzusetzen, wo es tatsächlich sinnvoll ist.


Manchmal reicht eine Anpassung der Ernährung.


Manchmal braucht es eine Veränderung im Umgang mit dem Hund.


Manchmal stehen körperliche Beschwerden im Vordergrund, die zunächst abgeklärt werden müssen.


Und manchmal zeigt sich erst im Gespräch, dass mehrere Bereiche miteinander verbunden sind.


Entscheidend ist nicht, möglichst viel zu machen.

Entscheidend ist, das Richtige zu erkennen.


Warum ich mich nie für nur einen Bereich entschieden habe


In über zwanzig Jahren Arbeit mit Menschen und Tieren habe ich eines immer wieder erlebt:


Ein Symptom erzählt selten die ganze Geschichte.

Ein Verhalten ebenso wenig.


Wenn ich ausschliesslich als "Hundetrainerin" arbeiten würde, könnte mir ein körperlicher Zusammenhang entgehen.


Wenn ich ausschliesslich Ernährungsberatung anbieten würde, könnte ich übersehen, dass ein vermeintliches Ernährungsproblem möglicherweise durch Stress, Gewohnheiten oder das Zusammenleben beeinflusst wird.


Und wenn ich ausschliesslich auf einzelne Symptome schauen würde, könnte ich den Blick für das Tier als Ganzes verlieren.


Deshalb habe ich mich nicht für das eine oder das andere entschieden.

Ich habe mich dafür entschieden, Zusammenhänge zu verstehen.


Die Ernährung ist dabei ein wichtiges therapeutisches Werkzeug.


Das Hundecoaching eröffnet mir einen Blick auf Verhalten, Beziehung und Lebensumstände.


Und die Tiertherapie verbindet diese Perspektiven mit dem körperlichen Wohlbefinden.


Nicht jeder Hund braucht alles davon.


Aber jeder Hund verdient, dass wir genauer hinschauen, bevor wir entscheiden, was er braucht.


Mein Ansatz: Ursachen verstehen statt nur Symptome betrachten


Für mich beginnt eine gute Begleitung nicht mit einem Produkt, einer Trainingsmethode oder einer fertigen Lösung.


Sondern mit Fragen.

Mit Zuhören.

Mit Beobachten.


Und mit der Bereitschaft, auch einmal eine andere Erklärung in Betracht zu ziehen als die naheliegendste.


Denn manchmal liegt die Ursache dort, wo wir zunächst gar nicht gesucht haben.


Genau deshalb gehören Tiertherapie, Ernährungsberatung und Hundecoaching für mich zusammen.


Nicht als drei voneinander getrennte Tätigkeiten.

Sondern als unterschiedliche Blickwinkel auf dasselbe Lebewesen.


Ich freue mich auf Deine Kontaktaufnahme.


Jacqueline

Tiertherapeutin & Ernährungsberaterin

gesHUNDesleben – Tiertherapeutische Praxis


Erfahre mehr über meine Arbeit HIER



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