top of page

ZUSATZSTOFFE IM HUNDEFUTTER

Zusatzstoffe-quer.jpeg

Wie konnte die Natur nur über Jahrtausende
ohne synthetische Vitamine auskommen?

Wenn ich Kundinnen und Kunden diese Frage stelle, entsteht meist erst einmal Stille.


Denn tatsächlich:

Hunde und ihre Vorfahren haben über Jahrtausende ohne synthetische Vitamine, künstliche Mineralstoffmischungen oder chemisch hergestellte Zusatzstoffe überlebt.


Heute hingegen enthalten viele Futtermittel lange Listen an zugesetzten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Für viele Hunde scheint das problemlos zu funktionieren. Doch gerade bei ernährungssensiblen Hunden stellt sich für mich immer wieder die Frage:


Braucht der Stoffwechsel all diese Zusatzstoffe wirklich?

Wie beeinflussen Zusatzstoffe zum Beispiel spätere Unverträglichkeiten ?

Was ist die Orale Toleranz bei einem Welpen ?

 

ZUSATZSTOFFE IM HUNDEFUTTER - MEHR IST NICHT IMMER BESSER


Der Stoffwechsel ist ein hochkomplexes System.
Er arbeitet nicht mit einzelnen isolierten Stoffen, sondern mit dem Zusammenspiel natürlicher Nährstoffe, Enzyme, sekundärer Pflanzenstoffe und vieler weiterer Begleitstoffe.


In natürlichen Lebensmitteln liegen diese Stoffe in einer Form vor, wie sie die Natur vorgesehen hat. Genau dieses Zusammenspiel kann für den Organismus oft wertvoller sein als einzelne synthetisch hergestellte Vitamine oder Mineralstoffe.


Können synthetische Zusatzstoffe den Stoffwechsel belasten?


Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.
Nicht jeder Hund reagiert gleich. Viele Tiere scheinen auch langfristig keine offensichtlichen Probleme zu entwickeln.


In meiner täglichen Praxis beobachte ich jedoch immer wieder, dass insbesondere ernährungssensible Hunde auf Futtermittel mit zahlreichen synthetischen Zusatzstoffen empfindlich reagieren können.


Mögliche Anzeichen können sein:


wiederkehrender Juckreiz
empfindliche Verdauung
Durchfall
mäkeliges Fressverhalten
chronische Ohren- oder Hautprobleme
wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden

 

Natürlich gibt es für solche Symptome nie nur eine einzige Ursache. Dennoch können Zusatzstoffe im Hundefutter ein Faktor sein, der einen bereits belasteten Stoffwechsel zusätzlich fordert.


Besonders bei Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse


Gerade Hunde mit Erkrankungen der Leber, der Nieren oder der Bauchspeicheldrüse profitieren aus meiner Erfahrung häufig von einer möglichst natürlichen, hochverdaulichen Ernährung mit wenigen, hochwertigen Zutaten.
Mein Ziel ist es immer, den Stoffwechsel zu entlasten – und nicht zusätzlich mit unnötigen Stoffen zu beschäftigen.


Warum verweigern manche Hunde ihr Futter?


Eine Frage, die ich immer wieder höre:
„Mein Hund frisst sein Futter plötzlich nicht mehr.“

 

Natürlich kann es dafür viele Gründe geben.


Dennoch beobachte ich in meiner Praxis immer wieder Hunde, die industriell stark supplementiertes Futter nur widerwillig aufnehmen, während sie ein natürlich zusammengesetztes Futter plötzlich mit Freude und Appetit fressen.


Ob Hunde künstliche Zusätze tatsächlich wahrnehmen oder andere Faktoren eine Rolle spielen, lässt sich nicht eindeutig beantworten.
Was ich jedoch täglich beobachte, ist, dass viele ernährungssensible Hunde nach einer Umstellung auf eine möglichst natürliche Ernährung deutlich mehr Freude am Fressen entwickeln.


NAHRUNGSERGÄNZUNGEN - JA, ABER NATÜRLICH
 

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Nahrungsergänzungen.
Im Gegenteil: Es gibt Situationen, in denen eine gezielte Unterstützung sinnvoll oder sogar notwendig sein kann.
Entscheidend ist für mich jedoch nicht die Menge der Präparate, sondern deren Qualität und Herkunft.
Deshalb arbeite ich in meiner Praxis ausschliesslich mit einer sorgfältig ausgewählten Präparatelinie natürlichen Ursprungs.


Auch bei Nahrungsergänzungen lohnt sich ein genauer Blick auf die Deklaration. Denn nicht alles, was gesund klingt, besteht automatisch aus natürlichen Inhaltsstoffen. Viele Produkte enthalten synthetisch hergestellte Vitamine oder isolierte Zusatzstoffe.
 

Wenn Du wissen möchtest, woran Du natürliche und synthetische Inhaltsstoffe erkennen kannst, darfst Du mich jederzeit gerne kontaktieren. Ich erkläre Dir gerne, worauf Du beim Lesen der Deklaration achten solltest.


WENIGER KANN MANCHMAL MEHR SEIN


In meiner ganzheitlichen Ernährungsberatung geht es selten darum, immer noch weitere Stoffe hinzuzufügen.
Oft besteht der erste Schritt vielmehr darin, den Stoffwechsel zu entlasten, unnötige Belastungen zu reduzieren und wieder auf eine möglichst natürliche, hochwertige und gut verdauliche Ernährung zu setzen.


Immer wieder zeigen sich bereits nach wenigen Wochen positive Veränderungen.
 

Der Juckreiz lässt nach.
Die Verdauung stabilisiert sich.
Mäkelige Hunde fressen wieder mit Freude.
Der Organismus scheint wieder besser ins Gleichgewicht zu finden.

 

Wenn Dir eine Ernährung natürlichen Ursprungs einfach sehr wichtig ist oder insbesondere bei ernährungssensiblen Hunden oder bei Erkrankungen von Leber, Nieren oder Bauchspeicheldrüse lohnt sich ein kritischer Blick auf die Zutatenliste ganz besonders.


Mein Ziel ist nicht, möglichst viele Präparate einzusetzen.
Mein Ziel ist es, den Stoffwechsel so zu unterstützen, dass der Organismus wieder möglichst natürlich arbeiten kann und in die ebenso natürliche Regulation kommt.


Denn manchmal beginnt Gesundheit nicht damit, dem Körper immer mehr zu geben
– sondern damit, ihn wieder weniger zu belasten -

Möchtest Du mehr darüber erfahren, warum bereits die Welpenernährung den Stoffwechsel und die spätere Verträglichkeit von Nahrung beeinflussen kann?

Dann lies auch meinen Artikel über die orale Toleranz beim Hund.



Du bist unsicher, ob das Futter Deines Hundes viele synthetische Zusatzstoffe enthält?


Gerne werfe ich einen Blick auf die Deklaration und erkläre Dir verständlich,

worauf Du achten solltest.
 

bottom of page