top of page

STOFFWECHSEL HUND

STOFFWECHSEL HUND EINFACH ERKLÄRT

Viele gesundheitliche Probleme beim Hund entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich schleichend über einen längeren Zeitraum. Häufig zeigt der Körper erst dann Symptome, wenn einzelne Organe bereits länger überfordert sind.

​

Um zu verstehen, warum Ernährung einen so großen Einfluss auf Verdauung, Haut, Energielevel und allgemeines Wohlbefinden hat, hilft ein einfacher Blick auf den Stoffwechsel des Hundes – ganz ohne Fachbegriffe und ohne medizinisches Vorwissen.

​

Dabei geht es nicht darum, eine bestimmte Fütterungsform vorzuschreiben. Viel wichtiger ist zu verstehen, wie der Hundekörper Nahrung verarbeitet, welche Organe beteiligt sind und warum minderwertige oder ungeeignete Nahrung diese Prozesse langfristig belasten kann.

 

Dieses Grundverständnis hilft dabei, Symptome besser einzuordnen und Entscheidungen bewusster zu treffen – immer mit dem Ziel, den individuellen Bedürfnissen des Hundes gerecht zu werden.

​

Stoffwechsel1-Magen.jpg
MAGEN
der erste Filter​
​

Aufgabe:

​

Vorverdauung, Keimabwehr

​

​

Problem bei minderwertigem Futter:

​​​

stark verarbeitete Zutaten

schwer verdaulich

unnötige Belastung

​​

Folge:

​​

Übersäuerung 

zu wenig Magensäure

Erbrechen

ständiger Hunger oder Appetitlosigkeit

​​

​

Wichtig:

​Nicht „der Magen ist krank“, sondern überfordert

Stoffwechsel1-dünndarm_edited.jpg
DÜNNDARM
die Nährstoffzentrale​
​

Hier entscheidet sich:

​

was aufgenommen wird

was verwertet wird

​​

Minderwertige Nahrung:

​

viele leere Füllstoffe

wenig bioverfügbare Nährstoffe

​​

 

Folge:

​

Mängel trotz „voller Schüssel“

Hautprobleme

Immunschwäche

​Viele häufige Fragen zur Hundeernährung habe ich hier zusammengefasst:   →   FAQ

Stoffwechsel1-Bauchspeicheldrüse_edited.jpg
BAUCHSPEICHELDRÜSE - PANKREAS
mehr als nur Fettverdauung
​​

Die Bauchspeicheldrüse hat zwei zentrale Aufgaben:

sie produziert Verdauungsenzyme (für Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate)

sie reguliert über Insulin den Blutzuckerspiegel

 

Ein häufig unterschätzter Belastungsfaktor ist ein zu hoher Kohlenhydratanteil im Futter. Werden dauerhaft viele schnell verfügbare Kohlenhydrate gefüttert, muss die Bauchspeichel-drüse ständig Insulin ausschütten, um den Blutzucker zu regulieren. Was passiert dabei?

der Blutzucker schwankt stark

die Insulinproduktion läuft dauerhaft auf Hochtouren

die Bauchspeicheldrüse wird langfristig überfordert

 

Mögliche Folgen:

Stoffwechselentgleisungen

Leistungseinbruch

Verdauungsprobleme

im späteren Verlauf eine Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse

 

Wichtig zu verstehen ist: Nicht nur Fett, sondern auch dauerhaft ungeeignete Kohlenhydratmengen können die Bauchspeicheldrüse stark belasten.

Stoffwechsel1-Leber_edited.jpg
LEBER
Entgiftung, Stoffwechsel und Juckreiz
​

Die Leber ist eines der zentralsten Organe im Stoffwechsel. Sie filtert, speichert, wandelt um und entgiftet alles, was über die Nahrung aufgenommen wird.

Minderwertige Nahrung, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder schwer verwertbare Inhaltsstoffe bedeuten für die Leber Dauerarbeit.

 

Was viele nicht wissen: Juckreiz ist oft der „Schmerz der Leber“.

​

Wenn die Leber überlastet ist und Stoffwechselabbauprodukte nicht mehr optimal verarbeitet werden können, versucht der Körper, diese über die Haut auszuscheiden.

​

Typische Anzeichen können sein:

Juckreiz ohne klare allergische Ursache

Lecken, Knabbern, Kratzen

stumpfes Fell

Unruhe

 

Das Problem liegt dabei häufig nicht primär in der Haut, sondern tiefer im Stoffwechsel – bei der Leber.

Weitere Antworten rund um Futterqualität und individuelle Beratung findest Du hier →   FAQ

Stoffwechsel1-dickdarm_edited.jpg
DICKDARM
Balance und Ausscheidung
​

Aufgabe:

​Wasserhaushalt

Darmflora

 

Belastung durch:

​

Zusatzstoffe

Zucker

minderwertige Proteine

 

Folge:

Blähungen

weicher Kot

Analdrüsenprobleme

Stoffwechsel1-Niere_edited.jpg
NIEREN
Ausscheidung und Regulation
​

Belastung durch:

​

minderwertige Proteine

Trockenfutter

Abfallstoffe

 

Folge:

​

schleichende Überforderung

gerade bei älteren Hunden relevant

GENAU HIER SETZT MEINE BERATUNG AN

Nicht mit pauschalen Empfehlungen,

sondern mit dem Blick auf den individuellen Stoffwechsel des Hundes.

Barf ist eine Möglichkeit – aber nicht die einzige.

Der Körper eines Hundes versucht lange, Ungleichgewichte auszugleichen und Belastungen zu kompensieren. Erst wenn diese Anpassungsfähigkeit erschöpft ist, zeigen sich Symptome wie Verdauungsprobleme, Juckreiz, Hautveränderungen oder Energielosigkeit. Ernährung ist deshalb kein starres Konzept und kein Dogma. Entscheidend ist, wie gut der individuelle Hund die Nahrung verarbeiten, verwerten und regulieren kann. Barf ist eine Möglichkeit – aber nicht die einzige. Eine gesunde Ernährung beginnt nicht mit einer pauschalen Empfehlung, sondern mit dem Verständnis für den Stoffwechsel und den Blick auf den ganzen Hund.

_Neu geshundheit Titelbild.jpg

DISCLAIMER       IMPRESSUM       DATENSCHUTZ-COOKIES       KONTAKT       FAQ

DIE BILDER AUF DIESER WEBSEITE WURDEN MIT KI ERSTELLT

ERNÄHRUNGSBERATUNG HUND    |    TIERTHERAPIE     |    NÄHRSTOFFTHERAPIE    |    CBD HUND

bottom of page