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GEWICHT UND VERWERTUNG

STOFFWECHSEL HUND

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Warum dein Hund nach der Futterumstellung abnimmt

Und weshalb „mehr Futter“ oft die falsche Lösung ist

Viele Hunde verlieren nach der Umstellung auf natürliche Ernährung zunächst an Gewicht.
Das verunsichert – und führt häufig zu einem Reflex:

„Dann braucht er wohl einfach mehr Futter.“ Doch genau hier liegt oft der Denkfehler.

Der Stoffwechsel muss sich neu einstellen

 

Nach jahrelanger industrieller Fütterung ist der Stoffwechsel daran gewöhnt,

  • stark verarbeitete Nahrung

  • synthetische Zusätze

  • schwer verdauliche Füllstoffe

 

Natürliche Nahrung funktioniert anders:

  • sie ist bioverfügbarer

  • verlangt echte Verdauungsarbeit

  • benötigt eine gesunde Darmflora

Der Körper muss umlernen. Ein vorübergehender Gewichtsverlust kann daher Teil eines Anpassungsprozesses sein – nicht automatisch ein Mangel.

Warum immer mehr Futter oft nichts bringt

 

Wenn der Hund das Futter noch nicht richtig verwerten kann, passiert Folgendes:

  • größere Futtermengen

  • unverdaute Bestandteile

  • massive Kotmengen

  • trotzdem weiterer Gewichtsverlust

Das Futter wird nicht genutzt, sondern ausgeschieden.

Mehr Input ≠ mehr Nährstoffaufnahme.

Der Output ist entscheidend

 

Die richtige Futtermenge zeigt sich nicht nur auf der Waage, sondern vor allem am:

  • Kotvolumen

  • Kotkonsistenz

  • Häufigkeit

  • Geruch

Ein Hund, der:

  • viel Kot absetzt

  • große Mengen ausscheidet

  • trotzdem Gewicht verliert

zeigt meist ein Verwertungsproblem, kein Mengenproblem.


Dünndarm | Dickdarm | Stoffwechsel Hund

Wann genauer hingeschaut werden sollte

Es gibt Situationen, in denen Gewichtsverlust nicht nur Anpassung ist, z. B.:

  • Bauchspeicheldrüseninsuffizienz

  • ausgeprägte Darmdysbiose

  • chronische Entzündungen

  • langjährige Medikamentenbelastung

 

In diesen Fällen reicht „mehr Futter“ nicht – es braucht Ursachenarbeit.


Bauchspeicheldrüse | Darmgesundheit

Fazit

Gewichtsveränderungen nach Futterumstellung sind kein Grund zur Panik, sondern ein Hinweis:


Der Stoffwechsel arbeitet – oder kämpft noch.

  • Nicht blind erhöhen

  • Beobachten

  • Verstehen

 

Und genau hier beginnt sinnvolle Ernährungsberatung.

​VIELE HÄUFIGE FRAGEN ZUR HUNDEERNÄHRUNG

HABE ICH HIER ZUSAMMENGEFASST

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