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WARUM ICH GEGEN TIERARZTFUTTER BIN

DIESE SEITE POLARISIERT - DAS IST GEWOLLT

Ich arbeite seit Jahren mit Hunden, deren Körper längst zeigen, dass etwas nicht stimmt: chronischer Juckreiz, wiederkehrende Durchfälle, Entzündungen, Allergien, Stoffwechselprobleme.

 

Und sehr häufig beginnt die Geschichte mit demselben Satz:

„Wir füttern das Futter vom Tierarzt.“

Genau hier beginnt meine klare Haltung – und mein innerer Widerstand.

Gegen Tierarztfutter – nicht gegen Tierärzte

Vorweg ist mir eines wichtig:
Diese Haltung richtet sich nicht pauschal gegen Tierärzte
Ich arbeite gern mit reflektierten Fachpersonen zusammen.

 

Meine Kritik richtet sich gegen industriell hergestelltes Tierarztfutter, welches in den meisten Fällen nur das Symptom des Hundes unterdrückt und somit die vorhandene Ursache nicht berücksichtigt und miteinbezieht.


Ich bin gegen ein System, das dieses Futter als hochwertig, notwendig oder alternativlos darstellt – oft ohne kritische Auseinandersetzung mit Biologie, Zutaten und langfristigen Auswirkungen.

Der Hund ist ein Karnivore – unabhängig vom Fütterungskonzept.

Unabhängig davon, ob ein Hund roh, gekocht oder mit einer hochwertigen Alternative gefüttert wird, bleibt ein biologischer Fakt bestehen:

Der Hund ist ein überwiegend fleischfressendes Tier.

Sein Organismus ist ausgelegt auf:

tierisches Protein und Fett

kurze Verdauungszeiten

stark saure Magensäure

eine natürliche Auseinandersetzung mit Keimen

Er ist jedoch nicht ausgelegt auf:

hohe Stärkeanteile

pflanzliche Proteinersatzstoffe

stark verarbeitete Nebenprodukte

oder Futter, das nur durch synthetische Zusätze „bedarfsdeckend“ wird

Diese biologische Grundlage gilt unabhängig davon, welches hochwertige Fütterungsmodell gewählt wird.

BARF ist nicht die einzige Lösung – aber ein häufig missverstandenes Modell.

BARF ist nicht das einzige hochwertige oder gesunde Ernährungskonzept für Hunde.
Richtig umgesetzt kann es jedoch artgerecht, transparent und individuell sein.
 

Was in der öffentlichen Diskussion oft fehlt, ist diese Differenzierung.

Neben BARF gibt es:

schonend gegarte Frischfutter

hochwertige BARF-Alternativen mit klarer Deklaration und biologisch sinnvollen Zutaten

Diese Produkte orientieren sich ebenfalls an der Physiologie des Hundes –
sind jedoch im konventionellen Handel und in Tierarztpraxen nicht zu finden.

Warum hochwertige Alternativen kaum sichtbar sind

Der Grund ist selten Qualität – sondern Struktur.

Hochwertige BARF-Alternativen:

arbeiten mit echten Rohstoffen statt billigen Füllstoffen

verzichten auf Massenproduktion

haben höhere Produktionskosten

und lassen sich nicht mit hohen Margen in großen Mengen vertreiben

Der konventionelle Futtermittelmarkt hingegen ist:

auf Skalierung

auf Profitmaximierung

und auf einfache Standardlösungen ausgerichtet

 

Was sich nicht industriell lohnend vermarkten lässt,
findet kaum Platz im Regal – unabhängig von seiner Qualität.

„Bedarfsdeckend“ ist kein Qualitätsmerkmal


Ein häufiges Argument zugunsten von Tierarztfutter lautet, es sei „allein bedarfsdeckend“.

 

Doch:

Bedarfsdeckung beschreibt Minimalanforderungen, keine optimale Versorgung.

Sie sagt nichts über Entzündungsförderung, Stoffwechselbelastung
oder individuelle Verträglichkeit aus.

Viele ernährungsbedingte Probleme entstehen langfristig und werden leider zu selten
ursächlich mit dem Futter verknüpft.

Ein Futter kann rechnerisch korrekt sein –
und dennoch biologisch problematisch.

Meine Haltung: Qualität, Individualität und Verantwortung

Ich bin gegen Tierarztfutter, weil ich überzeugt bin, dass:

 

Hunde keine industriellen Standardlösungen sind

hochwertige Ernährung mehr ist als ein Etikett oder ein Siegel

und dass echte Qualität selten dort zu finden ist, wo primär wirtschaftliche Interessen dominieren

Es geht mir nicht darum, BARF zu propagieren,
sondern darum, biologisch sinnvolle Alternativen sichtbar zu machen –
jenseits von Industrie, Marketing und Autoritätsargumenten.


Für wen ich arbeite – und für wen nicht

 

Ich arbeite für Menschen, die:

bereit sind, Ernährung zu hinterfragen

Verantwortung für ihr Tier übernehmen

und offen sind für individuelle, hochwertige Lösungen


Ich arbeite nicht für Menschen, die:

einfache Antworten ohne Eigenverantwortung suchen

Kritik an etablierten Systemen ablehnen

oder Qualität mit Verfügbarkeit verwechseln


Fazit

Diese Seite soll nicht überzeugen.
Sie soll aufklären.

Denn gesunde Hunde entstehen nicht durch Dogmen –
sondern durch Wissen, Verantwortung und den Mut,

über den Napfrand hinauszuschauen.

 

Rechtlicher Hinweis

Die hier dargestellte Haltung stellt keine pauschale Bewertung einzelner Berufsgruppen dar und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Jede Ernährungsentscheidung sollte individuell und unter Berücksichtigung des jeweiligen Hundes getroffen werden.

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