BELASTUNGEN FRÜH ERKENNEN
Der Organismus Deines Hundes muss täglich mit vielen Einflüssen umgehen.
Manche unterstützen ihn – andere können ihn dauerhaft belasten.
Gesundheit erhalten ist einfacher, als Krankheit behandeln.
Nicht jede Belastung führt sofort zu Beschwerden.
Der Körper eines gesunden Hundes kann vieles ausgleichen.
Doch wenn über längere Zeit immer wieder kleine Belastungen zusammenkommen, kann der Organismus irgendwann an seine Grenzen gelangen.
Juckreiz, Durchfall, Hautprobleme, Ohrenentzündungen, Verdauungsbeschwerden oder wiederkehrende Unverträglichkeiten entstehen deshalb oft nicht durch einen einzelnen Auslöser, sondern durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
WELCHE BELASTUNGEN KÖNNEN DEN ORGANISMUS DEINES HUNDES BELASTEN?
Jeder Hund lebt in einer anderen Umgebung.
Deshalb gibt es auch nicht die eine Ursache.
In meiner Praxis schaue ich unter anderem auf folgende Bereiche:
Ernährung und Futterqualität
stark verarbeitetes Industriefutter
künstliche Zusatzstoffe
Konservierungsstoffe
minderwertige Rohstoffe
Medikamente
Antibiotika
Wurmkuren
Spot-ons, Halsbänder und andere Parasitenmittel
Umweltbelastungen
Putzmittel
Kunststoffe im Alltag
Stress
chronische Entzündungen
dauerhafte Überlastung des Organismus
Oft entsteht die Belastung nicht durch einen einzelnen Faktor, sondern
durch die Summe vieler kleiner Einflüsse.
Nicht alles muss vermieden werden
Mir geht es nicht darum, Angst zu machen oder jede Behandlung grundsätzlich
infrage zu stellen.
Manche Medikamente sind wichtig und können Leben retten.
Auch Parasiten müssen manchmal sinnvoll behandelt werden, es gibt aber auch natürliche Alternativen.
Die entscheidende Frage lautet für mich jedoch:
Welche Belastungen sind wirklich notwendig – und welche könnten wir reduzieren?
Denn jede unnötige Belastung, die wegfällt, bedeutet oft eine Entlastung für den gesamten Organismus.
WARUM ICH DEN BLICK AUF INDUSTRIEFUTTER RICHTE
Viele Hunde erhalten täglich stark verarbeitetes Futter.
Dabei geht es mir nicht nur um einzelne Zutaten.
Mich interessiert die Gesamtheit.
Wie hochwertig sind die Rohstoffe?
Wie stark wurde das Futter verarbeitet?
Welche Zusatzstoffe sind enthalten?
Wie offen werden die Zutaten deklariert?
Nicht jeder Hund reagiert sofort darauf.
Doch gerade bei wiederkehrenden Beschwerden lohnt sich häufig ein genauer Blick
auf die tägliche Ernährung.
WARUM ICH GEGEN TIERARZTFUTTER BIN
INDUSTRIEFUTTER UND DER STOFFWECHSEL
Belastungen erkennen statt Symptome bekämpfen
Ich frage deshalb nicht zuerst:
Welches Mittel hilft gegen den Juckreiz?
Sondern:
Warum muss der Körper überhaupt mit Juckreiz reagieren?
Nicht jede Ursache lässt sich vermeiden.
Aber oft lassen sich Belastungen erkennen, reduzieren oder sinnvoll verändern.
Genau dort beginnt für mich ganzheitliche Gesundheitsbegleitung.
MEIN BLICK IN DER PRAXIS
Ich suche nicht nach dem einen Schuldigen.
Ich suche nach Zusammenhängen.
Welche Belastungen wirken bereits seit Jahren auf den Organismus?
Welche davon sind notwendig?
Welche könnten verändert werden?
Und welche Schritte ergeben für Deinen Hund wirklich Sinn?
Denn häufig sind es gerade die vielen kleinen Veränderungen, die den Organismus langfristig entlasten.
Belastungen erkennen ist der erste Schritt zur Veränderung.
Gemeinsam schauen wir, welche Faktoren den Organismus Deines Hundes beeinflussen und welche Veränderungen sinnvoll sein können.
ENTHÄLT DEIN HUNDEFUTTER WIRKLICH KEINE ZUSATZSTOFFE?
Viele Hersteller werben auf der Vorderseite mit Aussagen wie „ohne Zusatzstoffe“, „ohne Konservierungsstoffe“ oder „natürlich“. Ein Blick auf die Rückseite der Verpackung erzählt jedoch häufig eine andere Geschichte.
So erkennst Du zugesetzte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
Die entscheidenden Informationen stehen oft nicht auf der Vorderseite der Verpackung, sondern gut versteckt in der Deklaration unter Begriffen wie:
„Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe“, „Zusatzstoffe je kg“ oder „Zusatzstoffe“.
Dort findest Du häufig lange Listen mit zugesetzten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Findest Du eine solche Auflistung, wurden dem Futter synthetisch hergestellte Zusatzstoffe zugesetzt – unabhängig davon, welche Werbeaussagen auf der Vorderseite stehen.
Das folgende Beispiel zeigt eine typische Deklaration:
Die Bezeichnungen wirken oft kompliziert und chemisch – genau deshalb werden sie von vielen Hundehaltern übersehen.
Ein Blick auf diesen Abschnitt der Deklaration lohnt sich jedoch immer.

