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ERFAHRUNGSBERICHTE AUS MEINER PRAXIS

MEIN HUND - EIN MÄKELIGER FRESSER

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Wenn der Hund plötzlich nicht mehr frisst

– warum mäkelige Fresser oft mehr dahinter haben -


Viele Besitzer kleiner Hunde kennen diese Situation nur zu gut:
Der Hund frisst schlecht, dreht sich vom Napf weg oder schnuppert nur kurz daran und lässt das Futter stehen.


Oft beginnt dann eine regelrechte Odyssee durch den Tierfutterladen.
Es werden immer neue Futtersorten ausprobiert – Nassfutter, Trockenfutter, verschiedene Marken und Geschmacksrichtungen. Manchmal frisst der Hund ein paar Tage lang besser, doch schon bald beginnt das Spiel wieder von vorne.


Für viele Halter wird das zu einer großen Belastung. Man sorgt sich, ob der Hund genug frisst, probiert ständig neue Futtersorten aus und versucht ihn mit immer neuen Tricks zum Fressen zu bewegen.


In meiner Beratungspraxis zeigt sich jedoch immer wieder ein anderes Bild.

 

Viele dieser sogenannten „mäkeligen Fresser“ sind keine schwierigen Hunde – sondern sehr sensible und intelligente Tiere. Sie reagieren oft erstaunlich fein auf die Qualität ihres Futters. Minderwertige Zutaten, künstliche Zusatzstoffe oder stark verarbeitete Nahrung werden von manchen Hunden schlicht nicht gut akzeptiert.


Sobald auf eine hochwertige, natürliche Ernährung umgestellt wird, verändert sich das Verhalten häufig erstaunlich schnell.

Viele Hunde beginnen wieder zuverlässig und mit Appetit zu fressen.


Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Art und Weise, wie das Füttern im Alltag abläuft. Hunde reagieren sehr sensibel auf die Stimmung und die Erwartungen ihrer Menschen. Wenn um das Fressen viel Sorge, Druck oder emotionale Spannung entsteht, kann sich dieses Verhalten sogar noch verstärken.


Deshalb spielt neben der Futterqualität auch die ruhige, klare und ritualisierte Gestaltung der Fütterung eine wichtige Rolle. Wenn das Fressen wieder in einem entspannten und natürlichen Rahmen stattfindet, finden viele Hunde ganz von selbst zu einem stabilen Fressverhalten zurück.

In meiner Praxis habe ich immer wieder erlebt, dass Hunde, die ihre Besitzer zuvor zur Verzweiflung gebracht haben, nach einer passenden Ernährungsumstellung plötzlich wieder regelmäßig und zuverlässig fressen.


Nicht selten sagen mir Besitzer nach einigen Wochen überrascht:


„Ich hätte nie gedacht, dass unser Hund einmal so selbstverständlich frisst.“
Manchmal braucht es also gar keine immer neuen Futtersorten – sondern ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse des Hundes, die richtige Futterqualität und eine klare Struktur im Alltag.

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