Der Dickdarm – Stabilität, Ausleitung und innere Balance
STOFFWECHSEL HUND

Der Dickdarm bildet den Abschluss der Verdauungskette.
Hier geht es weniger um Nährstoffaufnahme, sondern um Stabilisierung, Rückresorption und Ausleitung.
Zu den Hauptaufgaben des Dickdarms gehören:
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Rückgewinnung von Wasser und Elektrolyten
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Eindickung des Darminhalts
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geordnete Ausscheidung
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Pflege und Regulation der Darmflora
Ein gesunder Dickdarm sorgt für:
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gut geformten Kot
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regelmäßige, beschwerdefreie Verdauung
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innere Ruhe und Ausgeglichenheit
Die Darmflora – Schlüssel zur Stabilität
Im Dickdarm lebt der größte Teil der Darmbakterien.
Diese Mikroorganismen übernehmen zentrale Aufgaben:
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Abbau von unverdaulichen Nahrungsresten
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Produktion kurzkettiger Fettsäuren
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Unterstützung des Immunsystems
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Schutz vor krankmachenden Keimen
Die Qualität der Darmflora hängt direkt davon ab, was aus dem Dünndarm im Dickdarm ankommt.
Wenn der Dickdarm aus dem Gleichgewicht gerät
Gelangen durch Fehlverdauung im Dünndarm zu viele ungeeignete Stoffe in den Dickdarm, wird dieser überfordert.
Mögliche Folgen:
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weicher Kot oder Durchfall
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Verstopfung
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Schleim im Kot
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wechselnde Kotkonsistenz
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vermehrter Geruch
Der Dickdarm reagiert sensibel auf:
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Fehlgärung
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Dysbiose
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zu viele schwer verdauliche Bestandteile
Einfluss von Ernährung, Medikamenten und Belastungen
Der Dickdarm leidet besonders unter:
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industriell verarbeiteter Nahrung
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hohem Kohlenhydratanteil
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synthetischen Zusatzstoffen
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wiederholten Wurmkuren
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Antibiotikagaben
Diese Einflüsse können die Darmflora nachhaltig verändern und die natürliche Regeneration erschweren.
Der Dickdarm und das Immunsystem
Ein Großteil des Immunsystems ist im Darm angesiedelt. Ist der Dickdarm dauerhaft gereizt oder fehlbesiedelt, kann dies:
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das Immunsystem überaktivieren
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Entzündungsprozesse fördern
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die Reizschwelle des Körpers senken
Viele Symptome, die nicht direkt mit der Verdauung in Verbindung gebracht werden, haben hier ihren Ursprung.
Zusammenhang zwischen Darm und Verhalten
Der Dickdarm steht über das sogenannte Darm-Hirn-System in enger Verbindung mit dem Nervensystem.
Ein belasteter Darm kann sich zeigen durch:
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innere Unruhe
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Nervosität
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Stressanfälligkeit
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mangelnde Belastbarkeit
Auch hier gilt:
Nicht der Darm „macht Probleme“, sondern er reagiert auf Dauerbelastung.
Erfahrung aus meiner Arbeit
In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass eine gezielte Entlastung und Stabilisierung des Dickdarms ein wichtiger Bestandteil ganzheitlicher Regulation ist.
Durch angepasste Ernährung, Darmsanierung und den Verzicht auf unnötige Belastungen lassen sich häufig Stabilität und Ausgeglichenheit fördern – ohne Symptome isoliert zu betrachten.
Der Dickdarm als Teil des Ganzen
Der Dickdarm arbeitet nicht isoliert.
Er ist abhängig von:
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der Arbeit des Magens
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der Vorbereitung im Dünndarm
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der Unterstützung durch Leber und Bauchspeicheldrüse
VIELE HÄUFIGE FRAGEN ZUR HUNDEERNÄHRUNG
HABE ICH HIER ZUSAMMENGEFASST
