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ERFAHRUNGSBERICHT AUS MEINER PRAXIS

Futtermittelunverträglichkeit beim Hund

SYMPTOME | ANAMNESE

 

 

Futtermittelunverträglichkeit beim Hund – Die Hündin verträgt Huhn wieder
 

Hund kratzt sich ständig – steckt wirklich eine Futtermittelunverträglichkeit dahinter?

 

Viele Hundehalter hören früher oder später den Satz:

"Ihr Hund verträgt Huhn nicht."

Auch bei dieser Hündin bestand der Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit beziehungsweise eine Hühnerallergie. Zusätzlich kratzte sie sich immer wieder und frass ihr Futter nur sehr mäkelig.

Die Besitzerin wollte der Hündin helfen und hatte bereits verschiedene Empfehlungen umgesetzt.
Trotzdem blieb die gewünschte Verbesserung aus.

 

Die Beschwerden haben sich seit Welpenalter schleichend entwickelt.
Im April 2026, als mir der Hund vorgestellt wird ist er bereits 3 1/2 Jahre alt, hat also auch schon
eine längere Leidenszeit hinter sich.

Die Besitzerin beschreibt unter anderem:

 

✓ sehr häufiges Kratzen ✓  mäkleliges Fressverhalten  ✓  Kotfressen  ✓  Gras fressen  

✓  frisst generell alles, was erwischt wird ✓  nervös - unruhig - schnell gestresst ✓  Juckreiz Pfoten, Kopf, Rücken

✓  Benagen von Körperstellen ✓  Rötungen ✓  Augenausfluss / Tränenstein ✓  fischiger Mundgeruch

✓  Das Tier leckt sich sehr oft ✓ das Tier schmatzt auch häufig

!!!   DER HUND IST ALLERGISCH AUF HUHN   !!!


Zusätzlich bekommt der Hund regelmässig chemische Wurmkuren und monatlich ein antiparasitäres Mittel

für Hunde, das Flöhe, Zecken und Milben schnell abtötet und bis zu 5 Wochen Schutz bietet.

MEINE EINSCHÄTZUNG

 

In meiner Praxis beobachte ich immer wieder, dass nicht automatisch das Fleisch die eigentliche Ursache ist.

Ein belasteter Darm, ein gestörter Stoffwechsel, künstliche Zusatzstoffe oder unnötige chemische Belastungen können den Organismus zusätzlich fordern.

Deshalb betrachten wir nicht nur das Futter, sondern immer den gesamten Hund.

Ich erklärte der Besitzerin auch, dass ich keine Erfolgsgarantie geben kann. Jeder Hund reagiert individuell.

Gemeinsam entschieden wir uns jedoch für einen ganzheitlichen Versuch.

 

Was wir verändert haben

Gemeinsam vereinbarten wir folgende Schritte:

- Aufbau der Darmgesundheit über mehrere Wochen
- Umstellung auf ein hochwertiges, naturbelassenes Futter
- bewusster Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe
- Huhn trotz vermuteter Allergie vorsichtig wieder in die Ernährung integriert
- Umstellung von prophylaktischen Wurmkuren auf Kotproben in Eigenverantwortung
- möglichst geringer Einsatz chemischer Belastungen

- Einführung eines ruhigen und konsequenten Fütterungsrituals ohne ständiges Zufüttern

 

Ich erklärte der Besitzerin ausserdem, dass eine Wurmkur keinen zukünftigen Wurmbefall verhindern kann.

Ein Hund kann sich bereits kurz nach der Behandlung erneut infizieren. Deshalb kann eine Kotprobe oft die sinnvollere Grundlage für eine Entscheidung sein.

FEEDBACK DER KUNDIN NACH 2 MONATEN
 

Der Hund frisst wieder gern und zwar bekommt der Hund eine hochwertige Ernährung mit HUHN, obwohl er angeblich allergisch auf diese Proteinart ist. Dies funktioniert problemlos, das Hundefutter wird ausgezeichnet vertragen und die Akzeptanz ist ebenfalls sehr gut.

Begeistert schreibt mir die Kundin heute, was mich fast am meisten freut

 

"Seit meiner letzten Nachricht sehe ich bei Ruby immer mehr positive Veränderungen.

Sie kratzt sich immer weniger, und darüber freue ich mich sehr."

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