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ERFAHRUNGSBERICHT AUS MEINER PRAXIS

Chronische Pfotenentzündung (Pododermatitis) beim Hund - wenn die Ursache tiefer liegt

SYMPTOME | ANAMNESE

 

 

Die Beschwerden bestehen bereits seit dem Alter von etwa 7 Monaten

und haben sich über die Zeit schleichend entwickelt.

Die Besitzerin beschreibt unter anderem:

 

✓ chronische Pfotenentzündungen und Schmerzen ✓  starker Juckreiz an Pfoten, Ohren, Kopf und Rücken
✓ häufiges Lecken und Benagen der Haut ✓  Hautentzündungen und Hot Spots ✓ schuppiges Fell
✓ Augenausfluss und Tränenstein ✓  stark riechende Ohren mit viel Ohrenschmalz
✓ ausgeprägter Körpergeruch ✓ fischiger Mundgeruch ✓ häufiges Schmatzen
✓ Bauchschmerzen und Darmgeräusche ✓ wiederkehrender Durchfall ✓  Schleim auf dem Kot
✓  wechselnde Kotkonsistenz ✓ grosse Kotmengen ✓ sehr starker Kotgeruch
✓  Grasfressen ✓ starkes Trinkverhalten
✓ Unsicherheit und schnelle Frustration ✓ unruhiger Schlaf
 

Zusätzlich wurde der Hund seit Sommer 2025 immer wieder mit Antibiotika behandelt.

Aktuell erhält er ein hydrolysiertes Trockenfutter aufgrund des Verdachts auf eine Allergie.

Eine gesicherte Allergiediagnose liegt jedoch nicht vor.

MEINE EINSCHÄTZUNG

 

Wenn ein Hund bereits im jungen Alter eine solche Vielzahl an Symptomen entwickelt, lohnt sich der Blick auf das Gesamtbild.

Besonders auffällig erscheint in diesem Fall die Kombination aus:

 

✓  chronischen Haut- und Pfotenproblemen ✓  Verdauungsbeschwerden
✓  wiederkehrenden Entzündungen ✓  Schleimhautreaktionen
✓  Antibiotikabelastung ✓  Verhaltensauffälligkeiten
✓  mangelnder Regeneration

 

Aus meiner Sicht zeigt sich hier nicht nur ein isoliertes Pfotenproblem.

Der Körper sendet bereits seit längerer Zeit Signale über verschiedene Organsysteme.


Der Blick auf das Gesamtbild

 

In meiner Arbeit interessiert mich nicht nur die Frage:

"Wie bekommen wir die Pfoten kurzfristig ruhiger?"

 

Sondern vor allem:

Warum gerät der Organismus immer wieder in dieselbe Reaktion?"
 

Besonders die Kombination aus:

✓  chronischer Pododermatitis ✓  Verdauungsauffälligkeiten ✓  Schleimbildung
✓  starkem Körpergeruch ✓  Juckreiz an mehreren Körperstellen
✓  wiederkehrenden Antibiotikagaben

zeigt aus meiner Sicht deutlich, dass es sinnvoll sein kann,

den Stoffwechsel und die Verdauung genauer zu betrachten.

BEGINN DER REGULATION
 

Gemeinsam werden wir nun die nächsten Schritte besprechen.

Mögliche Schwerpunkte können dabei sein:

✓ Überprüfung der aktuellen Ernährung ✓  Betrachtung der Zusammensetzung des Futters
✓ Entlastung des Verdauungssystems ✓ Unterstützung des Darmmilieus
✓ Reduktion möglicher Belastungsfaktoren
✓ Begleitung der Haut- und Entzündungsregulation


Wichtig ist dabei:


Regulation braucht Zeit.

Gerade Beschwerden, die seit Jahren bestehen, entstehen nicht über Nacht und verschwinden meist auch nicht innerhalb weniger Tage.

Deshalb betrachten wir diesen Fall Schritt für Schritt und beobachten aufmerksam, wie der Organismus auf Veränderungen reagiert.

 ~ FORTSETZUNG FOLGT ~

Wie sich der Hund entwickelt und welche Veränderungen sich zeigen werden, werde ich

– mit Einverständnis der Besitzerin –

zu einem späteren Zeitpunkt gerne dokumentieren.

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